The Tools von Phil Stutz und Barry Michels: Alexandra Weise fasst ausgewählte Werkzeuge zusammen und verbindet sie mit persönlichen Gedanken zur Entwicklung.
Mein Zugang zu The Tools
The Tools, von Phil Stutz und Barry Michels –> Übrigens auch bereits als NETFLiX Film zu bekommen! “Stutz” ist dort als Interview-artiges Gespräch zwischen den beiden Therapeuten aufgenommen, der Film ist auf englisch, man kann sich aber die Untertitel einschalten.
Auf, Auf:
Tool/Werkzeug Nr. 1:
Die Umkehr des Verlangens/ reversal of desire
nutze dieses Werkzeug, wenn du merkst, dass du etwas vermeidest. Meist passiert diese Abwehr, wenn wir SCHMERZ nicht spüren bzw. verhindern möchten. Diese meist unbewusste, zum Teil auch semibewusst belächelte Entscheidung ermöglicht es unserem Bewusstsein später auf eine “Verpasste Chance” zurückzublicken und hoffnungsloses Bedauern zu spüren, anstatt Ärger oder Wut.
Empfehlung der beiden: Wenn du etwas tun musst, wo Widerstand oder Vermeideverhalten aufkommt nutze das mentale Hineingehen in den unangenehmen Gedanken, stell dich dem vergänglichen Gefühl des Schmerzes. Klingt es ab, dann erst handele. Geht auch bei rein gedanklichen Vermideattacken. Auch diese kann man jedes Mal umlenken. Deswegen nennen die beiden Autoren es auch die “Vorwärtskraft”!
Tool/Werzeug Nr. 2:
Aktive Liebe/ active love
Wenn dich etwas bzw. jemand aufgeregt hat und du die Situation nicht aus dem Kopf bekommst, dann triggert dich dieses Gefühl in ein Hamsterrad der Gedanken. Man sinnt in der Regel gerne auf Rache. Dabei ist ein falscher Glaube, dass alle Menschen dich FAIR behandeln werden die eigentliche Ursache. “You refuse to move forward with life until the wrong you experienced is rectified.”
Empfehlung der beiden: jedes Mal in die Aktive Liebe gehen, wenn dich jemand ärgert, auch bei der Empfindung einer ungerechten Behandlung, oder auch um dich auf eine schwierige Konfrontation vorzubereiten.
Wie?:
Konzentration auf dein Herz, weite es aus, weit, weit über dich hinaus und fühl dich aufgehoben im Feld der unendlichen Liebe. Wenn du fertig bist und dein Herz wieder auf normal zurückziehst, ist all die Liebe in deiner Brust konzentriert.
Transmission: sende all diese Liebe in dir zu der anderen Person, ohne etwas zurückzuhalten.
Ausgewählte Werkzeuge im Überblick
Penetration: Diese ausgesendete Liebe tritt in die andere Person ein, fühl es und nimm auch das Einssein mit dem anderen wahr. Entspann dich. Damit gibst du dir alles, was du aussendest umgehend zurück. Die beiden nennen das “einen Ausfluss oder Überfließen kreieren.” Umfassende Akzeptanz ist eine andere verbale Umschreibung.
Tool/Werkzeug Nr.3:
Innere Autorität / inner authority
Bist du eingeschüchtert, ist es dir oftmals unmöglich dich richtig auszudrücken. Du bist wie EINGEFROREN, hölzern oder steif und fühlst dich wohlmöglich mutterseelenalleine.
Unsicherheit wird in der Regel falsch verstanden. Es ist nicht unsere Erscheinung, der Bildungsgrad oder die gesellschaftliche Stellung. Es ist ETWAS tief in uns, genannt der SCHATTEN. Die Bemühungen, diesen vor anderen zu verbergen sind imens. Egal, wo diese Unsicherheit sich bemerkbar macht, mach dir dann deinen Schatten zum Kumpanen. Dann kannst du jedes angesteinflößende Publikum, jede Sorge einfach ignorieren. Unterhalte dich mit dem Teil in dir! Gemeinsam bringt ihr jedes Publikum zum Zuhören oder löst ein dir sorgenbereitendes Problem.
Die beiden nennen es die Kraft der Selbstexpression.

Tool/Werkzeug Nr. 4
Dankbarkeit
Es ist nur eine scheinbare Sicherheit, die die negativen Gedanken uns geben!!
Dankbarkeit ist zart und schnell zu überspüren, daher geht langsam vor, wenn ihr euch Dinge in Gedanken ruft, für die ihr dankbar seid.
Die beiden sagen, dass das Aufrufen dieses Gefühlsflusses wie die Verbindung zur Quelle ist (the source).
Tool/Werkzeug Nr. 5
Gefahr / jeopardy
Persönliche Gedanken zum Weiterdenken
Never stop! Hör nicht auf, mit diese Tools zu arbeiten. So ähnlich ist es auch mit der Pentalogie. Sie ist auch ein Werkzeug, sich durch den Jungle der Mit- und Zwischenmenschlichkeit zu schlagen und dabei gut und sicher an´s eigene Ziel zu kommen. Wann immer du Oberwasser hast und glaubst jetzt alles im Griff zu haben nutze das Gefühl der (Gottes-?!)Furcht – du könntest etwas vom Leben verpassen und bleib dran. Die Angst bei etwas Starkem oder Guten des Lebens möglicherweise nicht dabei zu sein kreiert das Bedürfnis oder sogar Verlangen möglichst rasch daran etwas zu ändern und so löst du wieder ein Ticket (Tool-use) als Eintrittskarte.
Der Glaube an höhere Kräfte ist dabei unumgänglich. Glaube, und dir wird geholfen. Wie sonst sollte man aus der beengten, kleingeistigen Ümhüllung herausfinden, außer durch etwas Größeres – dafür sind Sinne da. Und Verweigerung dies anzunehmen, ist einfach Spielverderber sein im Getummel des Großen & Ganzen.
Im Alltag ist es oft so, dass man sich der Illusion hingibt, es gäbe ein “Magisches Etwas”, dass dir die Arbeit abnimmt. Gibt es aber nicht. Musst du alles selbst machen.
“This is reinforced day and night by the consumer culture that surrounds us.”
Die zwei, Barry und Phil nennen das Willenskraft.
So, ihr Lieben, ich habe alle im Buch aufgeführten Werkzeuge für euch gelistet.
Jetzt wünsche ich euch das für mich fehlende, ebenfalls essentielle Werkzeug der KREATIVITÄT, sobald eine (Sinnes-)Routine aufkommt die Ideen, Momente und Wahrnehmung so zu variieren, dass sich ein fortlaufend positives Lebensgefühl ergibt.
Und damit auf in den 4. Advent morgen…ich bin etwas spät dran, mit meinem Post zum Dritten Advent, da ich für einen neuen Job, den ich angenommen habe, in einer intensiven Schulung war.
Herzlich,
Alexandra

