Zähne und Zahlen bilden den Ausgangspunkt dieses Beitrags. Dabei verbindet Alexandra Beobachtungen zur Gebissentwicklung mit persönlichen symbolischen Deutungen. Außerdem geht es um ihre Sicht auf kindliche Lebensphasen.
Zähne und Zahlen als Beobachtung
Im Heutigen Blog soll es um Zähne gehen. Sie sind ein interessanter Teil des Menschen, haben sich als fester Bestandteil des Kiefers ursprünglich aus Schuppen gebildet und dienen der Vorbearbeitung von Nahrung sowie einer sehr ausgefeilten Lautbildung, die wir für unsere soziale Interaktion benötigen.
Im ersten Lebensjahr brechen die ersten Zähne des Milchgebisses durch – ungefähr zu der Zeit, in der auch das Neugeborene die Interaktion mit seiner Umwelt bewusster wahrnimmt und erste Gestaltungsmöglichkeiten der Interaktion findet. Diese ersten Schneidezähne können sinnbildlich für das sich Durchbeißen zu tieferem Wissen um sich und die Mitmenschen und die Umwelt angesehen werden. Bis zum zweiten Lebensjahr brechen die Eckzähne durch. Das Kind baut seine Gestaltung der näheren Familie aus und interagiert nicht nur mit Personen, sondern auch mit Spielsachen. Es bearbeitet Dinge, ebenso wie die spitzen Eckzähne das Essen (später) zerreißen.
Gemacht für ein ganzes Leben
Mit Vier Jahren entwickeln sich unter der Milchzahnriege bereits die Anlagen für die bleibenden Zähne. Natürlich mit 4, dem Prinzip für Stabilität und Form!
Bleibende Zähne und persönliche Symbolik
Weitere drei Backenzähne lassen sich Zeit und kommen gleich als bleibende Zähne heraus. Der erste davon erscheint, meist unter großen Schmerzen oder zumindest für die Eltern mit spürbaren Verstimmungen des Kindes, das nicht versteht, was im Mund da drückt und drängt. Dieser Zahn geht einher mit der ersten Trotzphase des Kindes. Der zweite Backenzahn schiebt sich mit 6-8 Jahren aus dem Zahnfleisch. Um das 6. Lebensjahr dockt das Kind an die 6. Kraft an, an Sexualität und Aggression.
Für ziemlich alles braucht es diese Kraft und lebt sich folglich nicht zwangsläufig als ungezähmtes Verhalten aus, sondern kann einen enormen Kreativitäts- oder Neugier-Schub mit sich bringen. Mit Sieben Jahren und mit Eintritt in die Grundschule erlernt es eine Persönlichkeit zu werden, was kongruent mit den Eigenschaften des 7. Prinzips ist. Bei Spätentwicklern kann auch die Kreativität des 8. Prinzips der Motor des Zahnvorschubs sein, sodass das Wesen sich mit Gestaltungswillen und Andersartigkeit in seinem Umfeld hervortut.
Der letzte Backenzahn, der sich in der Pubertät zeigen wird, kommt zwischen der Wiederauflage des 6. Prinzips (12 Jahre) und der großen Spannung zwischen Unten und Oben, zwischen 1 und 6. Die Zahl 3 hat immer mit Tatkraft zu tun, und somit wird mit Vervollständigung der 3. Backenzahnreihe die Festigung des Kindes bzw. jungen Menschen in der Gesellschaft vollzogen.
Zahnzahlen im persönlichen Vergleich
Zu Letzt möchte ich noch darauf hinweisen, dass es 20 Milchzähne gibt, je 5 in einem Kieferquadranten. 20 ist eine Zahl, die die Maya als Basis für all ihre Berechnungen nahmen und sie steht natürlich auch für die männliche und weilbliche Doppelte Fünfheit. Diese Zahl ist sehr sensitiv, intuitiv, insbesondere als Menschentyp ist sie angebunden an den geistigen Strom, der die Menschheit führt. Diese 20 Ereignisse, wie ich die Entstehung und den Durchbruch der Milchzähne bezeichnen möchte, bringen den Menschen in Position zu sich und seiner Umwelt.
Sein Umfeld macht ihn gesellschaftsfähig. Wenn dann die spätere Zahnzahl betrachtet wird, nämlich 32 wenn alle ausgebildet bzw. vorhanden sind, sieht es schwieriger aus. 32 ist die Zahl des „Unmenschen“, die Kehrzahl der 23, die wiederum für die statisch-dynamischen Inhalte der Zahl 5 steht (welche wiederum repräsentativ für den Menschen steht).
Ob nu’ mit 32 oder mit 23, diese Zahlen heißen es gut, die eigenen dentalen und mentalen Werkzeuge zu benutzen um sich aus der Masse abzuheben! Sie helfen bei der Herausarbeitung.
Gutes „sich Durchbeißen“ wünscht –
Alexandra.

