Zahlen, Hände und Füße werden zum Ausgangspunkt einer persönlichen Betrachtung von Symmetrie, Körper und Zahlenqualitäten in Alexandras Pentalogie-Blog.
Hände, Füße und die Zählbasis
Die Zahl 20 als Zählbasis der Mayas kann man sich ganz einfach selbst ableiten vom eigenen Leib. Schauen Sie auf Ihre Hände, mit denen Sie täglich Ihre Arbeit verrichten. Es sind 10 Finger, die sich deckungsgleich übereinander bringen lassen, wenn Sie die Hände zusammenlegen. Sie sind kongruent aber spiegelverkehrt. So hat bei einem Rechtshänder, der etwas nähen möchte, die linke Hand die Aufgabe des Haltens des Stoffes und die rechte Hand die Aufgabe, die Nadel samt Faden zu führen.
Die rechte Hand kann auch mit <<Tat>> beschrieben werden, die linke mit Überleiten, Vermitteln, Anleiten. Streckt man sich mit ausgestreckten Armen Richtung Boden, so können geschmeidige Personen die Hände auf die Füße legen. Hier wären rechte Hand und rechter Fuß identisch, wenn anatomische Eigenheiten nicht deutlich die Unterschiede hervor brächten. Bei den Füßen für sich alleine betrachtet verhält es sich wie bei den Händen, man kann sie aneinander legen aber nicht übereinander, kongruent aber spiegelverkehrt.

Symmetrie und menschliche Gestalt
Nehmen wir uns jetzt den Lebenskünstler Leonardo Da Vinci – er hat ein wunderschönes Bild gemalt, in dem der männliche Mensch steht. Genaugenommen stehen zwei Personen hintereinander. Einer streckt die Arme nach 3 und 9 und hat geschlossene Beine auf Punkt 6. Die Person dahinter hat die Beine gegrätscht, sodass die beiden Füße auf Punkt 5 und 7 zu stehen kommen und erhebt die Arme auf die zwei Lücken 2 und 0. Es könnte sein, dass der Künstler davon wusste, denn man munkelt er sei ein „Eingeweihter“ gewesen…aber wovon hat er gewusst?
Von Identischen Gegensätzen und gegensätzlichen Identitäten! ? Die sich im Pentagramm rundherum anordnenden Zahlen bilden den Zahlenkranz. Hierin liegt das 2. Prinzip dem 7. Prinzip gegenüber, das ist ersichtlich – und sie sind verbunden durch die Mittenachse. Ebenso verhält es sich bei 5 und 0 (10). Nun sind aber auch das 2. und 5. Prinzip miteinander verbunden, indem die avitale, analytische, spaltende, trennende 2 zur lebenstrotzenden, geordneten, hochorganisierten 5 wird, wenn es statt dem Geistigen um das Körperliche geht.
Ebenso ist nun die 10 als vollendete Ruhe, als Fülle, als das Irreale, das Konturenlose mit der strahlenden, selbstbewussten, konzentriert gesammelten 7 kongruent in eben der gleichen Art und Weise: betrachtet man den körperlichen Menschen, so ist es möglich, dass er statt der geistigen 10 die somatische 7 lebt. Es entsteht ein rechtwinkliges Dreieck zwischen 2 – 5 – 7 und ebenso zwischen 5 – 7 – 0.
Die geometrische Figur, die entsteht, wenn die 3 – 9 – 6 miteinander verbunden wird nennt sich gleichschenkliges Dreieck.
Zahlenqualitäten aus pentadischer Sicht
Der Mensch ist mit seinen zwei Händen und zwei Füßen ein aufrechtstehendes Wesen, das zwei identische, kongruente Seiten zeigt. Damit besitzt er die Bilateralsymmetrie.
Ob Ihre Hände auf 3 – 9 arbeiten oder auf 2 – 0 bleibt Ihnen überlassen und wird vermutlich davon abhängen, wie Sie sich selbst betrachten. Der Schwerpunkt kann z.B. für das Wesen auf der psychischen Ebene liegen und er interagiert mit der Anderswelt (2 – 0) um es seinen Mitmenschen mitzuteilen, was dort für Informationen und Ideen fürs Diesseits bereitliegen. Oder er agiert auf gesellschaftlicher Ebene im Ehrenamt, in der Politik o.ä., um einen Beitrag für Alle zu liefern, weil er daran glaubt, dass sein Tun und Handeln einen Mehrwert für die Allgemeinheit darstellt (Universalgesetz -> Handle so, dass die Maxime deines Handelns jederzeit zum allgemeinen Gesetz werden kann).
Reflexiv geht die Betrachtung genauso gut: Ob der Mensch nun spirituell lebt, versucht Gutes zu tun und Böses zu lassen und sich dabei als universeller Zeitgenosse versteht (kosmisches/universales Wesen) oder ob er psychomental arbeitet (3 – 9 Bereich), um mit sich und seinem Umfeld in Einklang zu stehen ist doch jedem selbst überlassen.
In diesem Sinne, greifen Sie zu!
Herzlich,
Alexandra.

