Innere Ordnung in der Natur: Alexandra Weise betrachtet Pflanzen, Blüten und Körperstrukturen und verbindet Beobachtungen mit Zahlenqualitäten der Pentalogie.
Innere Ordnung im Aufbau einer Pflanze
Die Natur hält eine Menge an Beispielen parat, wie eine innere Ordnung in den Dingen existiert, die mit der Qualität der Zahlen (Prinzipien) parallel verläuft.
Gedankensplitter:
Ein Baum oder auch jede Pflanze hat eine grobe Dreiteilung: Wurzel, Sprossachse und Krone (Blüten, Knospen, Triebspitzen). Diese Unterscheidung macht sowohl physiologisch als auch anatomisch Sinn und findet in der Vertikalen statt. Die Wurzeln nehmen Nährstoffe und Wasser auf, die Blätter in der Krone das Licht zur Zuckerbildung, die Mitte gibt Stabilität und leitet das Eine zum Anderen – Zucker zu den Wurzeln, Wasser und Nährstoffe in Form von Ionen, Aminosäuren und Hormonen nach oben.
Blüten, Blätter und Zahlenqualitäten
Unsere Obstbäume, die uns in guten Jahren vielfältige und leckere Früchte bringen haben alle eine 5-blättrige Blüte. Kirsche, Mirabelle, Pflaume, Apfel und Birne z.B. Diese Bäume tragen nach Befruchtung der Blüte Obst, dass uns nährt.
Die grünen Blätter können auf eine bestimmte Weise angeordnet sein. Die Auswahl ist groß und es gibt wechsel- und gegenständige, kreuzgegenständig und quirlig oder rosettig. Gepaart stehende Blätter hat z.B. die Tollkirsche. Wozu sind Blätter da? Lage, Struktur und Funktion gehen nebeneinander daher: Sie dienen der Verdunstung, nehmen CO2 auf binden den Kohlenstoff und lassen Sauerstoff frei. Sie agieren als Wandlungsplattform der Luft. So, wie unsere Lungen, die ebenfalls zwischen Füßen (Wurzeln) und Kopf (Baumkrone) liegen.
Wozu sind Blüten da? Für die Bestimmungskundigen der Botanik natürlich zur Einteilung in viele Untergruppen, die Sie nicht alle kennen aber zumindest einige mal gehört haben sollten: Die Korbblütler, wie z.B. Astern und Löwenzahn die mit einer nicht zählbaren Menge an Blütenblättern aufwarten, – beinah so viele wie Sterne am Himmel. Doldengewächse, wie z.B. Fenchel oder Hortensie, mit mehrfach verzweigten Blütenanordnungen, Kreuzblütler, die uns viele Nahrungsprodukte liefern, da z.B. die gesamte Kohlfamilie dazu gehört, und Kürbisgewächse, die Obst und Gemüse wie Melone & Zuccini beherbergen.
In der Natur beobachten
Jedes Gewächs der Pflanzennatur hat außer der oben erwähnten 3-Teilung in der Vertikalen noch eine Zweiteilung in der Horizontalen: Es gibt zwei verschiedene Leitungsbahnen in der Pflanzenachse, die dem Stofftransport dienen. Es gibt das Xylem und das Phloem. Ein sehr schneller und gerichteter Transport von Wasser und Ionen erfolgt im Xylem. Der Phloemsaft fließt von den Orten der Zuckerherstellung zu den Verbrauchsorten dieser energiereichen Moleküle, was gegen die Transportrichtung des Wassers (im Xylem) verläuft. Dieses wird aus der Erde in die Spitze geleitet. Damit wird die funktionale Dreiteilung in der Horizontalen und in der Vertikalen duch jeweils 2 und 3 Merkmale vollzogen. Xylem und Phloem lassen das Gewächs kräftiger im Umfang werden (Horizontale), die funktionelle Unterteilung in Wurzel, Spross und Krone tritt in den verschiedenen Ebenen der Vertikalen in Erscheinung.
Gehen Sie in die Natur und lassen sich inspirieren! Jeder Apfelbaum tut sein Bestes!! Obwohl – noch ist es eher die Zeit der OSterglocken. Egal, genießen!
Herzlich, Alexandra.


