Die Zahl Zwei führt Alexandra zu Gegensätzen und zur Frage nach dem eigenen Standpunkt. Ihr früher Blogtext verbindet Reflexion mit einer Debatte über den freien Willen.
Die Zahl Zwei und Gegensätze im Alltag
Wir leben in einer dialektischen Welt. Eine Welt der Gegensätze. Schon im Vaterunser heißt es “wie im Himmel, so auf Erden”, wir sind himmel-hoch-jauchzend und zu-Tode-betrübt, fit wie ein Turnschuh oder lahm, wie eine Schnecke. Es gibt nichts auf dieser Erde, dass der Spannung zwischen Gott und Teufel nicht ausgesetzt ist. Wir brauchen es. Wir Menschen sind jedoch zusätzlich in der vorzüglichen Lage, dies zu begreifen, uns vorzustellen, dass und warum es so ist. Reflexion hilft uns, unserern eigenen Standpunkt zu finden.
Hier fand sich 2015 ein Artikel über/mit Wolf Singer, ein Wissenschaftler und Mensch, der die Nichtexistenz des “freien Willens” gemessen hat;)
Reflexion und die Frage nach dem freien Willen
http://www.sueddeutsche.de/wissen/wolf-singer-das-gehirn-hat-voellig-falsche-vorstellungen-1.171628
Aber haben wir wirklich geglaubt, dass der freie Wille tatsächlich 1/1 in neuronale Aktivität übersetzt wird?

