AUS ALEXANDRAS BLOG

Prinzipien sind Differenzierungsmomente

17.05.2024

Differenzierungsmomente in der Pentalogie: Alexandra Weise erklärt die zehn Prinzipien und die Verbindung zwischen Einzelaspekten und Gesamtbild für Einsteiger.

Differenzierungsmomente als Einstieg

Inspiriert von einem YouTube-Beitrag und einer Begegnung beginne ich eine neue Reihe in meinem Blog! Ich hoffe, das freut den einen oder die andere Leserin, da es ein allgemeinerer Eintritt in das numerologische Wissen sein soll. Lasst uns mal starten, dann sehe ich vielleicht, ob es ankommt:)>

Also, die Numerologie nach Hans Müller ist eine Methode zur Selbsterkenntnis oder zur Introspektion in die inneren und äußeren Beziehungen eines bestimmten Moments oder eines Wesens. Es ist aber auch nur EINE Möglichkeit sich einer Person tiefer zu nähern, aber eine gute und präzise.

Sie setzt ein Fünfgesetzlichkeit voraus, in der die Dopplung bzw. Umkehr dann zur Zehnheit führt.

Holistischer Reduktionismus

Das Pentadische System lässt sich sowohl reduktionistisch (d.h. eine Vielfalt von Erscheinungen wird auf wenige Ursachen zurückgeführt) als auch holistisch (ganzheitlich) betrachten, ja es verlangt sogar, dass beide Arten der Betrachtung miteinander v e r k n ü p f t werden (nämlich im Bewusstsein des Betrachters) und dies ist das Neue und Besondere an ihm, wobei beide Betrachtungsweisen ihre Besonderheit nicht verlieren dürfen!

Die Aufspaltung der Ganzheit, einer runden Einheit in zehn einzelne Positionen dient einer Strukturierung von Beziehungen und zusätzlich auf der einen Seite einer simplifizierenden Organisation von energetischem Geschehen oder Gegebenheiten und einer Komplexierung der einfache Dreiteilung Körper – Seele – Geist.

Hans Müller nennt diese Differenzierungsmomente die P r i n z i p i e n. Die 10 Prinzipien sind als die 10 analytischen Ideen einer synthetischen Idee zu verstehen.

Ein Prinzip im pentadischen System repräsentiert ein unverwechselbares Charakteristikum einer speziellen Idee mit ganz bestimmten Eigenschaften. Die Eigenschaft eines Prinzips bleibt stets und überall gleich. Eine individuelle, psychologisch-präzise Wortfindung sollte dies herausstellen und zeitgemäß sein. Die Prinzipien sind Archetypen des Denkens, sind Seele der Zahl (über das rein wirtschaftlich-oberflächliche hinaus), sind Bahnungen, schaffen Leitbahnen, Kanäle.

Die Differenzierungsmomente sind unterteilt in 3 Gruppen und 1 on top

Erste Welt

Durch unsere polare Welt gelingt die Erfahrung der UR-Eins nur imaginär, in unserer Vorstellung. Wir unterliegen solange wir leben der Spaltung. Daher ist, sobald man sich der Eins zuwendet auch die Kraft, die Sechs zur Stelle. Transferieren wir hier aus philosophischen Gründen die Polarität ins Mentale, so wird aus der Eins die Zwei. Jedes Prinzip zieht das nächste nach sich und das Folgende kann nicht ohne das Vorhergegangene sein! Die Drei ist die Synthese aus Eins und Zwei, eine Energetisierung von beiden Ideen oder Polen um etwas Neues daraus entstehen zu lassen.

Zweite Welt

Diese Unruhe muss sich wieder stabilisieren und das tut sie in der Vier. Wieder zur Ruhe kommen stärkt auch und aus dieser Stärke entsteht die Kraft zur Differenzierung zur Komplexität und Lebendigkeit der Fünf. Die Sechs versammelt all das vorangegangene und konzentriert diese Erfahrungen in sich zu einer nie endenden Lebenskraft. Sie ist das einzige Lückenprinzip, also von der Stellung zwischen zwei Zacken des Fünfsterns gelegenen Prinzip, das eine Art ausstrahlenden Charakter hat.

Dritte Welt

Der Lebenswille, das endlose Weiterschreiten des Menschen im Licht Gottes liegt in der Sieben. Sie reflektiert bereits über Vorangegangenes um daraus zu lernen. Als Phönix aus der Asche der Sechs erscheint sie. Sie erleichtert sich von vielen Erfahrungen durch Ausprobieren in der Acht, wie diese am besten umgesetzt, genutzt oder ausgewertet werden können. Kreatives Ausprobieren im Raum unserer 3-Dimensionalität führt letztlich aber dazu, dass aussortiert werden kann, was in der Acht erprobt ist. Die Neun leitet über und verhilft dem, was Substanz hat zum Übertritt in die Null/Zehn. Sie ist levitatives Funktionieren, reflektorische Dialektik und Takt- und Impulsgeber.

Und die Null bzw. Zehn

Die Null ist Doppelagent und überlappt mit der Zehn. Beide stehen wie ein Sammelbecken da, welches entweder dazu dient ganz Neues zu Schaffen oder Altbewährtes zu konsvervieren. Das eine ist wie ein “Noch-Nicht-Prinzip”, das andere wie eine Vollendung.

Dies als kleiner Einblick in den systemischen Aufbau anhand der Kategorisierung der zehn Prinzipien. Da verbleibe ich für heute, bei den Prinzipien. Im nächsten Blog gibt´s was zu den Positionen.

Herzlich,

Alexandra

Zum Weiterlesen

Dr. Alexandra Weise

In ihrem Blog verbindet Alexandra Grundlagen der Pentalogie nach Hans Müller mit persönlichen Beobachtungen, historischen Texten und Fragen aus dem Alltag.

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