Ein Pentagramm auf Messing weckt bei Alexandra Erinnerungen an ihren Vater. Der Farbwechsel einer gravierten Platte führt sie zu Gedanken über Handwerk und Kreativität.

Liebe Leserinnen und Leser,
Pentagramm auf Messing mit persönlicher Geschichte
Auf dieser wieder entdeckten Messingplatte hat sich ein Farbwechsel eingestellt. Hier hat der “Zahn der Zeit” einen bisschen genagt und für farbenfrohe Abwechslung gesorgt. Eine “Blume” ist entstanden. Das Pentagramm auf der schönen runden Platte wurde von meinem Vater noch zu Lebzeiten graviert. Eine sehr schöne Arbeit. Auch Kerzenständer hat er einige hergestellt. Damals, als ich Kaiserslautern studiert habe hat er sich dem Schmieden von Damaszener Stahl zugewandt und bei Heinz Denig ein bisschen Handkunst gelernt. Das hat nicht immer auf den ersten Ansatz geklappt, aber nach ein paar Mal Probieren wurden die typischen Muster sichtbar beim Schleifen! So ähnlich habe ich es beim Malen erlebt: Aquarelle bei der Kubistin Birgitt Greff-Renzhoff gelernt hieß auch erstmal mit Pinsel, Papier und Wassermenge ausprobieren…
Was habt ihr Schönes zu erzählen, wo ihr ausprobiert habt und es mit der Zeit eine immer rundere Sache geworden ist?
Handwerk, Farbe und Freude am Ausprobieren
Für heute, bunte Herbstgrüße, herzlich, Alexandra.

