AUS ALEXANDRAS BLOG

Von Kleinigkeiten – oder dem Wiederfinden des natürlichen Ökonomen

17.02.2021

Natürlicher Ökonom: Mit diesem Bild beginnt Alexandra ihre Überlegungen zu Zahlen und Maßstäben. Im Mittelpunkt stehen Selbstwahrnehmung und der eigene Umgang mit Anforderungen des Alltags.

Zahlen und Maßstäbe im Alltag

Welche Frau in den besten Jahren oder welcher Sportler kennt das nicht? Du bist zu dick, pass auf deine Figur auf, iss vernünftig! Dabei geht es meist um wenige 100 Gramm Fettpölsterchen, auch schon mal um einige Kilos zu viel. Der oder die Betroffene hält sich an Kalorientabellen oder WeighWatchers Punkte. Alles moderne Maßstäbe, die wenig bringen. Der natürliche Ökonom in uns ist abhandengekommen. Rationales Herangehen mag den Sinn der Anfangsdesillusionierung mit sich bringen, aber daran festhalten bringt nichts, denn der schlaue Mensch versteift sich dabei schnell in Gewohnheiten, die – fehlgeleitet durch ein Übermaß an Entfremdung von sich selbst – ja bereits Ursache seines Problems waren.

Mit Hilfe des Pentadischen Systems können Zahlen der Schlüssel zu sich selbst sein. Oder der Mensch fängt an die Zahlen in seinem Leben auch als Qualitäten zu begreifen. Wenn 500 Gramm als die Hälfte von 1 gesehen werden können, dann ist das sehr wenig, es scheint machbar. Wenn es etwas mehr ist muss man zu anderen Tricks greifen: bei zwei Kilos zu viel denkt man sich „ach, es sind ja keine 10, oder 5“, bei zwanzig Kilos zu viel ist man eben froh keine dreistellige Zahl abnehmen zu müssenJ

Wir sind 7 Milliarden Menschen mit Daseinsberechtigung auf dieser einen Erde. China hat seine 1-Kindpolitik meines Wissens nach aufgegeben. Wie also sollen wir uns selbst regulieren, wenn wir nicht endlich anfangen unsere Ressourcen für das einzusetzen, was da ist und was wichtig ist?

Der natürliche Ökonom als persönliches Bild

„Mehr als die Hälfte aller Lebensmittel in Deutschland landet im Müll. Das sind in Zahlen jährlich bis zu 20 Millionen Tonnen, was ca. 500.000 Lastwagen voll entspricht. Fast jeder trägt zu diesen gigantischen Mengen bei.“( http://www.tim-maelzer.info/news/2011/10/markus-lanz-heute-2315-uhr-zdf/  ; abgerufen am 17.1.18)

Das sind keine Kleinigkeiten mehr. Jeder einzelne kann jedoch seinen kleinen Teil tun, um das Leben in der Gemeinschaft nicht ausarten zu lassen. Korruption, Schwarzarbeit, Spekulationen auf Lebensmittel, Patente auf Gene und Raubbau an der Natur müssen offen gelegt und sanktioniert werden. Die Politik ist in einer Krise, ebenso wie die Gesellschaftlichen Strukturen und der Mensch an sich. Der Quantensprung in Technik und Kommunikation sowie in Naturverschmutzung und –zerstörung tragen beträchtlich zur Destabilisierung bei. Das belegen Zahlen.

Die alteingesessenen Volksparteien verlieren stetig, reger Zulauf ist bei den ehemals kleinen Parteien nicht zu spüren. Wenn wir die letzten 10 Jahre betrachten gibt Spiegelonline in einem Artikel aus dem Jahr 2014 eine Zahl von Schulschließungen von rund 1000 deutschlandweit an (http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/schueler-6100-schulen-in-deutschland-geschlossen-a-965926.html). Wo soll das hinführen?? Was passiert mit den Gebäuden? Wo sind die Menschen hin samt ihren Kindern, die dort eigentlich lernen sollten?

Die Mitte im pentadischen System

Seit 73 Jahren gab es keinen Krieg in unserem Land und auch in unmittelbarer Nachbarschaft nicht. Zwei Kriege kurz hintereinander sind besonders schlimm in Erinnerung geblieben. Es ist jedoch kein Anlass besonders verschwenderisch oder besonders argwöhnisch ob da bald wieder Krieg kommen könnte zu sein. Ein vernünftiges Mittelmaß ist meist die beste Lösung.

Die Mitte für Pentalogen (www.pentalogie.eu) hat immer mit 5 zu tun. Wir sprechen von Prinzipien und es gibt 10 davon. Außerdem korrespondieren die zehn Grundprinzipien im pentadischen System mit zeitlichen Verläufen. So ist man mit 50 Jahren in der Mitte seines Lebens, die 5 steht auch für die Mitte der Gesellschaft, oder eines anderen Systems. Das 5. Prinzip kann auch mit Zufriedenheit oder Glücklichsein in Verbindung gebracht werden.

In diesem Sinne –

Herzlich

Alexandra.

Zum Weiterlesen

Dr. Alexandra Weise

In ihrem Blog verbindet Alexandra Grundlagen der Pentalogie nach Hans Müller mit persönlichen Beobachtungen, historischen Texten und Fragen aus dem Alltag.

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