Berliner Bürgermeister im persönlichen Zahlenvergleich: Alexandra Weise betrachtet Eberhard Diepgen und Kai Wegner aus ihrer pentadischen Perspektive von 2023.
Berliner Bürgermeister im Rückblick
Es war einmal Eberhard Diepgen, geboren 13.11.1941, Quersumme 21/3, mittlerweile über 80 Jahre. Ein bekanntes Gesicht in der Politik und den Medien, hat viele Jahre in der öffentlichen Debatte mitgeredet und seine Partei im Bereich Berlin mitgeprägt. Interessanterweise hat er es nicht lange im Deutschen Bundestag ausgehalten! Er wurde 1980 reingewählt und legte schon im nächsten Jahr das Mandat nieder. Er hält mit ca 15 Jahren den Rekord im «Bürgermeister von Berlin«-Sein – nur Klaus Wowereit war länger am Stück im Amt!
Was man sonst auf Wikipedia über ihn erfährt zeigt, dass ein politisches Leben oft auch Verstrickungen mit sich bringt: er war in eine Spendenaffäre verwickelt, die ihm bzw. seiner Partei zuging und die nicht geheim bliebt. Außerdem fällt mir auf den ersten Blick die Liste der Auszeichnungen auf, die in seltsamer Reihenfolge stattfindet: erst in Italien, dann Portugal (Orden des Infanten Dom Henrique/1989, Orden für Verdienst/1998), Deutschland (Bundesverdientstkreuz/1987+1994+1999) und Österreich (1993), später noch Großbritannien (1994), Estland (2000) und Ungarn (2011), sowie einige weitere in bzw. aus Deutschland.
Diese Verdienstabzeichen, so will ich es mal nennen, zeugen davon, das die Person Diepgen sich weit über Berlin hinaus für Belange und Menschen interessiert hat. Inwiefern seine Bestrebungen der parteilichen Machtstruktur andienlich waren kann ich von meinem Punkt aus nicht beurteilen. Es ist jedoch für den außenstehenden Betrachter unklar, woher eine Ordensverleihung aus Italien oder Großbritannien herrührt, wenn im Lebenslauf keinerlei tiefer gehenden Vorkommnisse notiert werden. Sind es in Nachkriegsdeutschland bis zur 68-Revolution gewachsene Strukturen, die in Berlin die Blüten der friedlichen Errungenschaft trugen und somit „vor der Haustüre“ wuchsen oder waren es individuelle Bemühungen, die aus der Amtsposition heraus entstanden sind und mehr persönliche Note trugen und weniger mit bürgermeisterlichen oder Parteivorsitzenden-Aufgaben zu tun hatten?

Diepgens Zahlenbild aus Alexandras Sicht
Sein Datum zeigt 4 Einsen, eine Drei und eine Vier. Dynamisch steht der Viererkomplex auf Punkt 9, die Drei liegt hinter den statischen Einsen und die Vier an Punkt Zwei.
Eberhard Diepgen und Kai Wegner im Zahlenvergleich
Dadurch, dass er «den Schließer» für die Einsen hat, konnte er immer „sein Gesicht wahren“. Auch schwierigere Situationen, wo parteilich Vertrauen entzogen wurde und ein Amt dadurch jemand anderem zufiel machten ihn zu einem standhaften Mann der Politik. Dies hat er außerdem seiner Drei zu verdanken. Zum einen ist der Dreiertyp stets quirlig und regsam, zum anderen dynamisiert diese Zahl sein Inspirationszentrum, sodass er sich gut selbst oder durch die um ihn geschaffenen Strukturen aus dem Schlamassel ziehen kann.
Kai Wegner als damaliger Bürgermeister
Der neue Bürgermeister von Berlin ist Kai Wegner, glatte 50 Jahre alt zum Zeitpunkt der Texterstellung, geboren am 15.9.1972 und damit Siebenertyp aus 34.
Siebenertypen sind die Sunny-Boys unter den Politikern, sie wirken erfahren (und sind es meistens auch) und strahlen eine gewisse Freundschaftlichkeit aus. Dies kann beim professionellen Verwalten einer Hauptstadt ausgesprochen hilfreich sein, da auch politische Gegner von dieser Art überzeugt werden – sie hat Substanz. Im Detail ist dieser Mensch mit einer Achse und einem Trigon ausgestattet; was meist für Repräsentanzfähigkeit und Stabilität (Trigon) sorgt. Er besitzt zusätzlich den Drang nach Wissen sowohl für die täglichen Geschäfte als auch für den persönlichen, privaten Weg.
Die innere Spannung, die durch die Achse aufgebaut ist wirkt wie ein Antrieb. Die 9 ist als Prinzip in ihrer Wirkung katalysierend, da sie die Schaffensimpulse aufnimmt und gern und willig weitervermittelt. Schaut man nun auf die dynamischen Prinziplagen, so fällt mir sofort auf, dass das vital-geistige Trigon 1 – 5 – 7 auf den statisch besetzten Punkten 9 und 1 mit Richtung zur 5 zu liegen kommt. Die Wirkrichtung dieser Dreierkombination zeigt zum Prinzip der Mitte, der Ordnung, der Strukturierung, … you name it!
Die Trigolon-artige Zahlenverbindung 9 – 2 – 5 kann ihn zusätzlich unterstützen, die emotionalen Bänder, die es für eine tiefe und sorgfältige Sach- und Aufgabenbearbeitung benötigt, aufzubauen und für sich und seine Ziele zu nutzen.
Persönliche Gedanken zur politischen Wirkung
Mit dem Begriff „emotionale Bänder“ möchte ich aussagen, dass es eine Bezugnahme, eine Hinwendung, Beschäftigung mit der Sache/Person bedarf, um in einen Dialog zugelangen. Emotionale Teilnahmefähigkeit ist ein nicht zu unterschätzende Zutat für gelungener Politik, die Partei-übergreifend und Menschengruppen-vereinend Wirksamkeit entfalten möchte.

In diesem Sinne, bleiben Sie wachsam für Feinheiten!
Herzlich,
Alexandra

