Potenzieren aus mehreren Blickwinkeln: Alexandra Weise betrachtet den Rechenbegriff, weitere Bedeutungen des Wortes und ihre persönlichen Bezüge zur Pentalogie.
Potenzieren und die Bedeutung des Begriffs
Es ging das letzte Mal im Mathe-Post sehr allgemein los. Ich bin keine Mathematikerin und habe auch keinen studierten Mathematiker zu Hilfe gezogen. Trotzdem wage ich mich an das Thema Potenzen heran…wir sehen gleich, wohin das führt—
Eine Zahl hoch zu stellen um den darin steckenden Rechenschritt zu benennen ist ein geschickter Zug der ehemaligen Denker.
Das Wort Potenz beschreibt in sich eine Mehrfachbedeutung, was wiederum der mathematischen Auslegung analog ist: Potenz bedeutet „Vermögen/Fähigkeit“ und auch „Möglichkeit zum Handeln“ oder „Beischlaf- und Zeugungsfähigkeit“ oder rein mathematisch „Produkt gleicher Faktoren“. Hierbei beschreibt der Exponent «n» die Anzahl der Multiplikationen mit der Basis a.

Weitere Verwendung des Begriffs Potenzieren
Auch in Bezug auf die Homöopathie wird das Wort oft gebraucht, denn dort beschreibt es eine Verdünnungsstufe. Steigende Potenzen in den Arzneien der DHU oder von Schüssler, Wala und Weleda bedeuten steigende „Vergeistigung“ des Inhalts, und so auch der Wirkung auf die Körperung: niedere Potenzen werden bei körperlichen Beschwerden benutzt, etwas höhere (zweistelliger Bereich) für die Seele. Je höher man in den dreistelligen Bereich geht desto mehr Energie steckt dahinter. Wikipedia erzählt von verschieden Personen, die zu unterschiedlichen Zeiten sich deutlich voneinander unterscheidende Verdünnungen zum ersten Mal erfolgreich verwendet haben.
Worin bestand der Erfolg und könnte es an etwas anderem gelegen haben als an der Wirkung des medizinisch genutzten Stoffes? Besteht Medizin denn überhaupt NUR aus der pharmakologischen Wirkung von Substanzen?? Oder ist es auch ein sorgender Arzt, eine positive Einstellung des Kranken in den Prozess der eigenen Genesung und eine Verwendung von biologisch-dynamisch gewonnen Nahrungs- und Medizinprodukten?
Die Katze beißt sich in den eigenen Schwanz, wenn wir zu oft rechnen. Wir müssen auch begreifen, wozu das dem menschlichen Individuum oder der Gemeinschaft dient.
Doppelbesetzungen im pentadischen Zahlenbild
Wir in der Pentalogie verwenden die Addition für die wichtigsten Schritte. Eine andere zahlenqualitative Wirkung entsteht wenn im Datumsstern Doppel- oder Mehrfachzahlen entstehen. Dies geschieht durch die Anordnung der statischen Geburtszahlen zusammen mit den (durch Quersummenbildung errechneten) dynamischen Zahlen. Hier wird die hintere (dynamische), die Einerzahl ihre Auswirkung in den Prinzipbereich der vorderen (statischen), der Zehnerzahl abgeben, und niemals alleine wirken! Eine Dopplung oder Mehrfachbesetzung im Zahlenstern lässt sich auf keinen Fall numerologisch zusammenfassen. Denn es sind zwei unterschiedliche Herkunftsbereiche und verschiedene Standorte (Zehner / Einer).
In diesem Sinne kann eine Potenzierung auch verstanden werden. Allerdings würde ich hierbei von einer „dritten“ Richtung sprechen, da die hochgestellte Zahl weder der Basis (Zehner) noch der normalen dynamischen (Einer-)Zahl entspricht. Normalerweise wird die Zehnerzahlenwirkung bzw. die Prinzip-Wirkung der statischen Zahl verstärkt durch die dynamische Auswirkung der Einerzahl in deren Wirksinne.
Herzlich
Alexandra

