…eine sehr freie, philosophisch geprägte Zusammenstellung einiger Eigenschaften, keineswegs vollständig…

Die Zahl – 0 –

Null, Ursprungs-, Wandlungs- und Endpunkt aller Zahlen.
Null ist das Nichts, die Leere und ihr Gegenteil. Sie ist als 10: Alles in Allem, die Fülle.
Null ist die Sehnsucht, das Wunschgefühl, seelisches Empfinden.
Sie ist das Gedächtnis, der Formen- und Gestaltungssinn, sie ist die irdische Fürsorge im ewigen Kreislauf von Geburt und Tod.
Null ist Kennzahl des Unerschließbaren, des kosmischen Urgrundes, des Unendlichen.
Sie ist die Schlüsselzahl für alle Wandlungen und Wechsel.
Sie ist Ursprung, Wandlung und Vollendung.
Sie ist Wiederauflösung; die ewige Sehnsucht nach Veränderung, nach Entwicklung, nach Vervollkommnung.
Sie ist Abschluss und Neubeginn, Umbau, Abzweigung und ist Scheideweg, Abgang und Wiederankunft.

Die Zahl – 1 –

Eins, Monade, Ein-heit
Das Prinzip der Zentralsonne oder das Plutonische Prinzip.
Das passiv-elektrische „Geistige Feuer“, der Geistwillen, die Inspiration.
Die geistig-kosmischen Übermittlungen, die inspirative Eingebung als Ursprung der Idee,
Kontaktpunkt zum Kosmischen, Unendlichen und Göttlichen,
Elektrischer Schwingungspunkt zum Metaphysischen
und zu den Mysterien.
Wahrnehmungspunkt der Stimme des Göttlichen.
Die Offenbarwerdung der eigentlichen Idee des Systems.
Impulspunkt des rein Geistigen, des Entstofflichten, Entkörperten,
Immateriellen, leidenschaftslosen Wollens.
Eins ist die Beziehung zur geistigen Urkraft, Zur Einheit des Wissens.
Sie ist geistige Anziehungskraft, ist Inspirationskraft.
Sie ist göttliche Willenskraft.


Die Zahl – 2 –

Zwei, Dualität,
Polarität, Yin &Yang.
Das Prinzip des Neptuns.
Das Denken, das Zerlegen.
Zwei ist Spaltung der Einheit.
Verdopplung in ihre Gegensätze.
Sie zeigt die Zweiseitigkeit aller Einheiten.
Zwei ist Ausdruck der polaren Gegensätzlichkeit.
Die gedankliche Entscheidung: Analyse und Antithese.
Zwei ist: sowohl hypothetisch, rational dividierendes Denken
Als auch Traumbewusstsein und die zwiespältige Verbindung von
Geistwillen und Körperwillen, die Abneigung gegen Tatsächliches
Zwei ist der Kontaktpunkt zum Übersinnlichen und zum Unterbewusstsein
Zwei als Sitz des Unterscheidungsvermögens. Das Trennen in Schwarz und Weiss, Licht und Schatten, Oben und Unten, Gut und Böse… Das trennende, zwei-felnde, hemmende, entfernende Moment. Das Irrationale und Schitzophrene im Denken. Das Traumhaft und Phantastische. Das Prinzip der Gegenkräfte: Aktio & Reaktio. Das Prinzip der Zweiheit symbolisiert die Beziehung zwischen dem Irdischen und Kosmischen sowie den geistigen und materiellen Kräften im Menschen.
Zwei ist die Spannung zwischen Wollen und Können, Dürfen und Müssen, Enge und Ferne,
Trennung und Mehrung, Vereinigung und Lösung.
Diesseits und Jenseits, statisches Sein und dynamisches Wirken.


Die Zahl – 3 –

Drei, Trinität, Synthese
Das Prinzip des Uranus
Das aktiv elektrische Prinzip
Der Tat und Handlungswillen.
Geist-Stoff-Vermittlungs-Moment
Bewegungs- und Äusserungssinne,
Der Drang aus dem geistigen in den Raum.
Sie ist der geistige Äußerungs- und Änderungswillen.
Drei ist die aus der bipolaren Spannung entstandene neue Einheit.
Sie ist neue, synthetische Einheit aus dem Gegenspiel polarer Kräfte.
Sie ist das vermittelnde Prinzip zwischen den dualen Gegensätzen.
Drei ist die Vereinigung antagonistischer Kräfte auf einer abstrakteren Ebene
Drei ist kritisch-intellektuelle Geistigkeit. Sie ist die geistige Tat.
Das Prinzip des Erneuerungs- und Umwälzungswillens, der umwandelnden, revolutionären Einflüsse auf die Denkrichtung der Massen, auf die Menge, den Stoff, auf die Gesellschafts-, Staats- und Lebensformen, auf Reformbewegungen, Neuartiges, Erfinderisches.
Sie ist das Gegenteil zum Einfachen, zur Bequemlichkeit und zum Harmoniewollen.
Sie ist das vermittelnde Prinzip zwischen dem geistigen Entscheiden und dem stofflichen Gebundensein.
Die Drei steht vor der Schwelle. Sie zwingt den Geist hinein in den Stoff.
Sie ist der belebende Strom, die Energie, die anorganische Stoffe zu organischen Wesenhaftem wandelt.


Die Zahl – 4 –

Vier, Quadrat,
Das „Schwellenprinzip“
Das Prinzip des Saturn
Die Kraft der Verdichtung.
Die raum-zeitliche Begrenzung.
Konzentrationswillen, Vertiefung,
Eindringung, Widerstand, Härte, Ernst
Der Eintritt des Willens in den Stoff. Die Verstofflichung,
die Beherrschung des Materiellen durch willensmäßige Energien.
Die materiellen Grenzen der Intelligenzentfaltung.
Die Hindernisse, die dem Gestaltungswillen durch materielle Notwendigkeiten entgegengestellt sind, aber auch die daraus gewonnenen Erfahrungen, die Vernunft als Mittlerin zwischen geistigem Anspruch und materieller Notwendigkeit.
Die Zahl birgt in sich das Verhältnis des Menschen zur Erde und zum Leben, zum Stofflichen, zum Begrenzten und Endlichen. Sie beinhaltet Körperintelligenz und weist auf das irdische Schicksal des Menschen, auf seinen Kampf mit den Lebensschwierigkeiten, wie Beruf, Lebenserhaltung, seinen Widerstand gegen Erkrankung, Konkurrenz und Unterdrückung.
Das Prinzip der Zahl Vier hat „vertiefende“ Wirkung, es erschwert, bringt Entsagungen, Zwang, Läuterung, aber auch Verkrampfung, Rückentwicklung, Gefühlserkaltung und Empfindungsfeindlichkeit.
Es ist das schwerste „Tor“ des menschlichen Schicksals, der empfindlichste Engpass und ist
gleichbedeutend mit der Schwelle.


Die Zahl – 5 –

Fünf, Quint, Penta
Das Prinzip des Jupiter
Einheit von Zwei und Drei
Symmetrie, Ordnung, Harmonie
Gemüts- und Erkenntniskraft, Anerkennung,
Wille, Wunsch, Glaube, Einsicht und Vernunft.
Fünf ist das letzte Glied der involutiven Schöpfung
Fünf ist der Geist der Welt und die Zahl des Menschen.
Fünf ist Wechsel von Ruhe in Bewegung, von Statik in Dynamik.
Fünf ist Ausgleich der materiellen (4) und geistigen (1) Spannung.
Fünf bedeutet kosmisch die Vereinigung von Weltseele (2) mit dem Weltwillen (3).
Fünf als Prinzip bildet das ekliptische Zentrum alles Wesenhaften und alles Lebens.
Fünf ist Bewußtsein des Lebenssinns, der Lebensordnung, ist Glaube und Gemütskraft.
Die Vernunft als Ergebnis der harmonisierenden Vereinigung von Geist und Stoff, von Willen und Körper. Sie ist das Vernunftdenken aus Erkenntnissen; ist lebensbejahendes Denken mit dem Drang nach materieller und monetärer Wunscherfüllung. Fünf ist das ungeschriebene Moralgesetz, die Ritterlichkeit, der Gerechtigkeitssinn. Die Zahl verleiht Selbstgefühl, hohe eigene Wertung, oft aber auch Rangsucht oder Machtwillen, irdisches Glück und materiellen Reichtum. Sie verbindet aber auch mit Ehrfurcht vor der natürlichen Ordnung.
Fünf ist die heilige Zahl der Äeonen. Fünf (V) war das Geheimzeichen der Mitglieder des Pythagoräischen Bundes.
Das flächige Symbol der Fünf ist das Pentagramm und das Fünfeck.
Das räumliche Symbol der Fünf ist das aus zwölf Pentagonen bestehende Pentagondodekaeder, das Symbol des Makrokosmos.


Die Zahl – 6 –

Sechs,
Hexa, Sex,
das „irdische Feuer“.
Das Prinzip des Mars.
Sechs ist Reaktion auf Eins.
Sechs ist das Astral Magnetische,
Tatkraft, Leistungswillen, Körperenergie,
Kampfgeist, Entschlossenheit, Klugheit aus
Erfahrung und Instinkt, triebbedingte Intelligenz
und Gestaltungsdrang, männliche Zeugungskraft.
Sechs ist der zeugende Wille, die triebhafte Natur,
der Kraftgeist, der in das Irdisch-Körperliche herabzieht.
Sechs ist Attraktions- und Repulsionswirken. Sechs sind die körperlichen
und animalischen Instinkte und Energien. Sechs ist die Tat- und Leistungskraft, die Entschlossenheit, der Motor des Lebens. Sechs ist der triebhafte Willen, das Triebempfinden, die Zeugungsfähigkeit, sie ist aber auch Leidenschaft und Begierde und das Streben nach Macht, Besitz und Einfluss. Die Zahl verleitet zu triebhaftem Draufgängertum, zu kopflosem Verhalten und egozentrischem Durchsetzungswillen.
Die Zahl ist das Prinzip des körperlichen Willens, des Körperlichen als Gegenpol zur geistigen Willenskraft (1). Sie ist als Sex der Generationstrieb, der zu Zeugung und Vermehrung treibt. Sechs ist die Vereinigung der nach oben und nach unten gerichteten Dreiheiten (Hexagramm). Die sechste Stufe bedeutet die Einordnung der oberen Dreiheit in den Bereich der elementaren Welt. Das Resultat der Schöpfung aus der Dreiheit des Geistes: 1 + 2 + 3 = 6.
Schuf die Eins den Weltenplan, so regiert die Sechs die Welt mit der Kraft ihrer Materie. Hier pulsiert das Kraftfeld der Erde, hier pulst das elektrisch-magnetische Wechselfeld. Das System der radiären Kräfte, der gravierenden und repulsiven Spannungen. Sechs ist der Wandlungspunkt auf der unteren Kreis- und Entwicklungskurve. Sechs ist Revolutionspunkt aus dem irdisch-gravitativen zurück in materiell geläuterte neue Geistigkeit.
Das Zahlenzeichen 666 ist das Kennzeichen der dreifachen Ballung von stofflich bezogenem Entfaltungsdrang erfüllter Energien, der höchsten irdischen Triebwirkungen, der faustischen Intelligenzen und Instinkte.
Sechs ist die Kraft, die das Böse will und das Gute schafft. (Goethe, Faust)


Die Zahl – 7 –

Das Prinzip der Sonne
Solare, bi-magnetische Polarität.
Die vitale Grundlage der Gestaltung.
Vitalwillen, Lebenskraft, Lebensbewusstsein,
Selbstbehauptung, Entfaltung der Persönlichkeit
Machtentfaltung und das persönliche Rechtsempfinden.
Die Zahl drängt zu Idealisierung, und Harmonisierung der
Lebensbetrachtungen und Lebenserwartungen.
Sieben ist die Zahl der Schaffenskraft und des Wirkens.
Sie empfängt negative Einflüsse aus dem intuitiv zweifelnden Denken
und dem Schwanken zwischen dem Fassbaren und dem Unfassbaren.
Das Moment der gestaltenden Ordnung und des vitalen Lebens (Biorhythmus)
Sieben ist das Symbol der aufblühenden Tendenz alles Lebendigen und aller vital
möglichen Vollkommenheiten


Die Zahl – 8 –

Das Venus Prinzip
Entsprechung des astralen Urprinzips, der Wurzelsubstanz aller Dinge
Kennzeichen zweier sich durchdringender Welten, der Welt des Vitalen und des Astralen, Verdoppelung des Lebenssinns. Wandlung und Übergang von Begrenztheit zu Unendlichkeit. In Acht liegt der Anfang zur Trennung, Abspaltung und Scheidung.
Der Geist tritt im Bereich der oberen Vierheit seinen Rückzug aus der stofflichen Welt an. Die Formgebenden, materiellen Substanzen bleiben unter auflösender Erscheinung ihrer Formen im vitalen Bereich der unteren Vierheit zurück. Acht bewegt sich in der Welt des Diesseitigen und des Jenseitigen. Sie verbindet zum Sein
und zum Nichtsein, zum Leben und zum Tod.
Die Acht ist wie das Stundenglas (X)
Achtheit
ist Beziehung zu Form und Gestaltung,
Harmonie in Kunst, Schönheit und Eros
Sie ist Zahlensymbol der Seele, des Lebensbewusstseins
und der Lebensfreude.
Sie hat auch Bezug zur weiblichen Zeugung
Acht ist das Moment der passiv-magnetischen Polarität
Harmoniewilligkeit, Liebesbewusstsein, Empfangsbereitschaft
Gefühlskraft, Seelenwärme, Zuneigungs- und Gestaltungskraft.
Acht ist Ursache und zugleich Wirkung, sie ist Gerechtigkeit und Recht,
Belohnung und Bestrafung und ist Summe aller Erfüllungen und allen Versagens.
Die liegende Acht 00 – das Zeichen für Unendlich – gilt auch als Zeichen des göttlichen Gleichgewichtes. Die Unendlichkeit liegt hinter uns und vor uns. Sie ist in ein unendlich geheimnisvolles Dunkel gehüllt, von dem wir immer nur Ausschnitte sehen und erfahren. Daher ist die Acht die Trägerin der Geheimnisse auch symbolisiert im Fragezeichen „?“
In der Mathematik bedeutet die liegende Acht Ähnlichkeit.
Kennzeichen der Ewigkeit ist die aufrecht stehende Acht „8“
Acht ist das höchste Vollendungsstadium innerhalb der irdischen Schöpfung.
Dies gilt insbesondere für die Welt der Schönheit, der künstlerischen Gestaltung und der Sinnesempfindungen.


Die Zahl – 9 –

Das Merkur-Prinzip
Die Neun ist das eigentliche Moment der Zahl.
Sie ist Kennzeichen des bewegenden Willens und der Zeit.
Sie ist die schwingende, übermittelnde und übertragende Frequenz der Prinzipien.
Die Neun ist an sich kein schöpferisches Prinzip. Sie zeugt nicht und schafft nicht selbst.
Sie ist nicht polar, nicht zentral, nicht führend und nicht originell. Dafür ist sie vermittelnd, leitend und übermittelnd, obwohl sie selbst der Anleitung, der Anregung und Führung bedarf.
Sie ist unpersönlich und unterwirft sich ohne Widerstand allen Momenten, die sich ihrer bedienen wollen. Sie ist empfindend, aufnehmend und Ergreifend, ohne selbst festhalten zu wollen oder zeitlich zu beharren. Sie verbindet Zustände, Schichten, Ebenen und Prinzipien oder vermittelt zwischen Individualitäten, Geistern und Welten. Sie organisiert, leitet zu Ordnung an und drängt auf Verbindung.